Warum Vorsorgen?

Der Gesetzgeber hat das Sterbegeld für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen
gestrichen. Eine angemessene finanzielle Absicherung der späteren Bestattungskosten
bleibt damit der Eigeninitiative überlassen. Hier ergeben sich viele Fragen. Wer muss
für eine Bestattung eigentlich aufkommen? Wie ist sicherzustellen, dass speziell dafür
angelegtes Geld auch tatsächlich für die Bestattung verwendet wird? Und wie legt man
das Geld optimal an?

Die bestattungspflichtigen Angehörigen müssen für eine Bestattung aufkommen.
Dies sind der Ehegatte/eingetragene Lebenspartner, die Kinder, Enkelkinder, Eltern,
Großeltern und Geschwister (in dieser Reihenfolge). Viele Menschen möchten
ihre Angehörigen entlasten sowie ihren letzten Weg bereits zu Lebzeiten geregelt wissen
und legen Geld für die spätere Bestattung beiseite.

Das einfache Sparbuch – ein unsicherer Weg.
Ein Beispiel, wie es leider häufig geschieht: Ein Ehepaar hat, um seine Angehörigen
zu entlasten, Geld auf einem Sparbuch für die späteren Bestattungskosten zurückgelegt.
Ein Ehepartner wird pflegebedürftig und erhält eine professionelle Betreuung
in einem Pflegeheim. Die Kosten des Heims werden nicht komplett
durch die Pflegeversicherung getragen. Die Angehörigen müssen eine Zuzahlung
zu den Pflegekosten tragen, und das Vermögen des Ehepaars ist schnell aufgebraucht.
Beim Sozialamt wird Unterstützung für die Pflegekosten beantragt. Zwar hilft
das Sozialamt weiter, doch verlangt es, dass alle Vermögenswerte offengelegt werden.
Das Sparkonto muss gekündigt und für die Deckung der Pflegekosten verwendet werden
Ein einfaches Sparbuch ist in der Regel also kein guter Weg, um das Geld
sicher zurückzulegen.

Optimale Alternativen für die Bestattungsvorsorge
Zuallererst sollte ein Bestattungsvorsorgevertrag vereinbart werden. Hiermit können
im Rahmen der Bestattungsvorsorge die Details der späteren Bestattung besprochen werden.
Ein Bestatter zeigt den Angehörigen kompetent alle Kosten rund um die Bestattung auf.
Dann gilt es zu entscheiden, wie das Geld angelegt werden soll.

Das Treuhandkonto
Die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand AG hat sich auf die Absicherung
und Anlage von Geldern aus Bestattungsvorsorgen spezialisiert. Das eingezahlte
Vorsorge-Geld ist an die Bestattung zweckgebunden und darf nicht durch das Sozialamt
oder sonst jemanden angetastet werden. Die Treuhand verwahrt die Gelder sicher,
zweckgebunden und zinsgünstig. Überschüsse werden von dem Bestatter nach
der Beisetzung unter Vorlage einer detaillierten Kostenabrechnung ausgezahlt.
Mehr Informationen zum Treuhandkonto erhalten Sie hier.

Die Sterbegeldversicherung
Alternativ kann zu Lebzeiten eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen werden.
Viele Versicherungen bieten speziell für die Absicherung der Kosten rund um
eine Bestattung solche Pakete an. Im Todesfall werden diese ausgezahlt.

Des Weiteren kann auch eine bestehende Sterbegeld- oder Lebensversicherung
zur Deckung der Bestattungskosten verwendet werden. In diesem Falle ist
ggf. eine Änderung der Bezugsrechte und Verknüpfung der Versicherung mit
einem Bestattungsvorsorgevertrag sinnvoll.